Hinweis

Als Tabellenführer fuhren wir leicht favorisiert nach Netphen, um möglichst zwei weitere Punkte einzufahren. Uns allen war bewusst, dass es ein schweres Spiel werden würde und so starteten wir hochkonzentriert in die Doppel.

Christian und Ralf siegten gewohnt sicher in drei Sätzen gegen das Zweierdoppel aus Netphen mit den Schipplock-Brüdern. Am Nebentisch spielten Julian und Marius gegen das starke Einserdoppel Biolek/Buschhaus und hielten sehr gut mit, mussten aber nach drei knappen Sätzen gratulieren. Unser Dreierdoppel mit Daniel und Jerome konnte sich nach guter Leistung knapp mit 3:1 gegen Fejer-Konnerth/Stötzel durchsetzen.

Spannend ging es dann in den beiden Einzeln von Christian und Julian im oberen Paarkreuz weiter. Christian wehrte sich tapfer gegen den Spitzenspieler der NRW-Liga, haderte aber etwas mit den vergebenen Chancen im zweiten Satz, der in der Verlängerung verloren ging. Nach gewonnenem dritten Satz ging Durchgang vier aber wieder an Biolek, was eine 1:3 Niederlage bedeutete. Julian machte es noch spannender, aber auch erfolgreicher! Er gewann nach ausgeglichenem Spiel im fünften Satz zu 9 gegen Markus Schipplock.

Gegen den mit einem Anti-Spin auf der Rückhand ausgestatteten Fejer-Konnerth kam Rafal zu keinem Zeitpunkt richtig ins Spiel und musste die Partie in drei Sätzen abgeben. Gesundheitlich angeschlagen ging Daniel ins Match gegen Buschhaus. Nach einem Kraftakt über fünf Sätze und mit einem Quäntchen Glück am Ende holte Daniel einen wichtigen Spielgewinn. Jerome und Marius spielten stark auf und siegten beide ungefährdet. Zwischenstand 6:3 für uns!

Biolek war an diesem Tag auch zu stark für Julian und siegte in drei Sätzen. Am Nebentisch ließ Christian seinem Gegenüber keine Chance und siegte ebenfalls klar mit 3:0. Nach seinem Kraftakt im ersten Einzel musste Daniel nun Federn lassen und konnte so seinem gut aufgelegten Gegner nicht mehr viel entgegensetzen. Endstand aus Daniels Sicht 1:3. Auch Rafal wirkte etwas ratlos, denn Buschhaus spielte stark und dominierte die meisten Ballwechsel, so dass Rafal sein starkes Angriffsspiel nicht richtig durchsetzen konnte und letztlich mit 1:3 unterlag. Zwischenstand 7:6 für uns!

Jerome versuchte alles, aber sein Gegner Stötzel machte ein sehr gutes Spiel. Insbesondere in den entscheidenden Ballwechseln hatte er meist das bessere Ende für sich und so verlor Jerome mit 1:3. Den wichtigen achten Punkt für uns holte Marius, der gut aufgelegt Christian Schipplock mit 3:0 besiegen konnte. Nun kam es im Schlussdoppel zum Duell des besten Doppels Christian/Rafal gegen das erfahrenste Doppel Biolek/Buschhaus. Schnell lagen unsere beiden mit 0:2 Sätzen zurück, konnten aber den dritten Satz gewinnen. Hoffnung keimte auf, doch die Gegner spielten ihre langjährige gemeinsame Doppelerfahrung beeindruckend aus konnten den vierten Satz wiederum für sich entscheiden.

Unter dem Strich stand ein leistungsgerechtes 8:8, welches wir dann in netter Runde und bei gutem Essen gemeinsam analysierten. Zwar haben wir nun in der Tabelle unser kleines Polster von einem Punkt Vorsprung verloren und damit auch die Tabellenführung, doch die Situation an der Tabellenspitze (Waldniel, Lantenbach und wir jeweils 21:5 Punkte) verspricht große Spannung für den weiteren Saisonverlauf. Im nächsten Spiel erwarten wir dann das nochmals personell verstärkte Team aus Lantenbach (17. Februar)!

Am ersten Spieltag der Rückrunde kam es zur Partie des Tabellenersten gegen den Tabellenletzten. Während wir mit 18:4 Punkten die Herbstmeisterschaft erreichen konnten, gelangen den Gästen des TV Erkelenz lediglich zwei Zähler. Da Daniel noch im Urlaub weilte, kam Janosch zu seinem ersten Einsatz für unsere Erste überhaupt. Zudem kam es auch zum ersten Einsatz von Marius Riesterer für den TTC.

Bereits in den Doppeln konnten wir uns mit 3:0 absetzen. Wie gewohnt gewannen Christian/Rafal souverän gegen das Zweierdoppel. Etwas überraschender dafür der erste Doppelsieg für Julian/Jerome in dieser Saison sowie der klare Dreisatzerfolg der erstmals zusammen spielenden Paarung Marius/Janosch.

Nach verlorenem ersten Satz konnte Julian die folgenden drei Sätze deutlich für sich entscheiden. Christian musste sich dagegen durch den Entscheidungssatz beißen, um am Ende der Sieger zu sein. Rafal brauchte in der Folge nur drei Sätze für unseren nächsten Zähler. Wir führten also schnell mit 6:0, doch anschließend wurde es noch einmal ausgeglichener.

Jerome lag bereits mit 0:2 Sätzen zurück, wenig später sogar 3:7 im vierten Satz - ehe er sich zurück kämpfte und am Ende noch die Oberhand behielt. Im unteren Paarkreuz folgten dann die ersten beiden Niederlagen, jeweils in vier Sätzen. Vor allem die von Marius war vermeidbar, der im vierten Satz eine 10:7 Führung verspielte.

Mit zu wenig Spannung ging Julian in sein zweites Einzel gegen Picken, den er in der Hinrunde noch deutlich in drei Durchgängen bezwingen konnte. Diesmal vergab er leichtfertig eine 10:8 sowie 9:7 Führung in den ersten beiden Sätzen, im dritten lief Julian dann von Anfang an einem Rückstand hinterher und musste schließlich nach einem 9:11 gratulieren. Auch Christian lag überraschend mit 0:2 Sätzen zurück, machte es danach jedoch deutlich besser und konnte die folgenden drei Sätze jeweils deutlich für sich entscheiden. Den Schlusspunkt setzte dann Rafal, der als einziger durchweg souverän auftrat und auch seinen zweiten Gegner mit 3:0 in Schach halten konnte.

9:3 hieß es also nach etwa 2 1/2 Stunden Spielzeit! Eine eher durchwachsene Leistung, aber am Ende zählen nur die zwei Punkte. In zwei Wochen beim nächsten Spiel in Netphen gilt es dann wieder, eine Schippe draufzulegen und die Tabellenführung zu verteidigen.

Am letzten Spieltag der Hinrunde mussten wir zum Tabellenachten nach Langenfeld. Da wir in den letzten beiden Spielen gegen (noch) schlechter platzierte Teams nur denkbar knapp einem Punktverlust entkamen (9:7 nach 3:6 Rückstand in Wickrath sowie 9:6 gegen Spinfactory Köln), wollten wir diesmal auch endlich wieder spielerisch eine gute Leistung abliefern und souveräner einen Sieg einfahren.

Früh war allerdings klar, dass das wohl wieder nichts werden würde. Nach grausamen Start lagen wir 1:5 hinten! Lediglich Christian und Rafal konnten ihr Eingangsdoppel gewinnen, während Julian/Jerome im Entscheidungsdurchgang das Nachsehen hatten und Daniel/Nils sich sogar 0:3 geschlagen geben mussten. Da wir gerade im oberen Paarkreuz deutlich bessere Bilanzen als Langenfeld aufweisen, machten wir uns zu diesem Zeitpunkt noch keine Sorgen. Doch bei Julian funktionierte gar nichts und er musste nach neun Einzelsiegen in Folge erstmals wieder gratulieren - nach nur drei Durchgängen. Auch Christian unterlag knapp 9:11 im Entscheidungsdurchgang.

Rafal führte schnell mit 1:0 und 8:4 im zweiten Satz, brach danach aber völlig und verlor 8:11, 4:11 und 5:11. Währenddessen lag auch Daniel mit 1:2 hinten. Ihm gelang es aber, sich ins Spiel zu kämpfen und drehte das Spiel noch. Mit diesem Zähler zum 2:5 brachte er damit auch die Wende. Das zuletzt schwächelnde untere Paarkreuz um Jerome und Nils konnte wieder zwei relativ deutliche Erfolge verbuchen.

Auch in seinem zweiten Einzel brachte Julian nicht viele Bälle auf den Tisch und ging nach vier Durchgängen frustriert vom Tisch. Christian machte es hingegen diesmal besser, denn er hielt seinen Gegner in drei Sätzen in Schach. In einem umkämpften Spiel gewann danach Daniel auch sein zweites Einzel in fünf Sätzen und glich so zum 6:6 aus.

Auch bei Rafal sah es lange nach einem ungefährdeten Erfolg aus, denn die ersten beiden Sätze konnte er deutlich gewinnen. Nachdem er den vierten Durchgang mit 15:17 (!) verloren hatte, machte er es im Entscheidungsdurchgang den entscheidenden Tick besser - 11:9. Matchwinner waren dann Jerome und Nils unten. Nils gewann erneut deutlich 3:0 - Jerome mit 3:1 und scheint nach fünf verlorenen Einzeln in Folge wieder in Form zu sein.

Diese beiden Siege waren übrigens auch unbedingt nötig, denn Christian/Rafal lagen im Schlussdoppel bereits mit 1:2 Sätzen hinten...

Erneut konnten wir also einen Rückstand drehen und nach großem Kampf letztlich die Oberhand behalten. Die Einzelleistungen waren jedoch eher durchwachsen und zum dritten Mal in Folge kamen wir mit einem Rückstand aus den Doppeln.

Wichtiger ist jedoch, dass Waldniel gegen Jülich nicht über ein Unentschieden hinauskam und wir damit im letzten Moment Herbstmeister wurden. Nun gilt es in der Rückrunde, diesen Ein-Punkte-Vorsprung auf Waldniel und Lantenbach zu verteidigen.

Im Heimspiel gegen Dellbrück ging es für unsere Mannschaft darum, ob sie oben mitspielen oder den Anschluss an die Spitzenplätze verlieren würden. Wir traten mit Ersatzmann Marcel Jerosch an Position sechs an und waren voller Motivation.

Zu Beginn waren sogar fast alle drei Doppel an unser Team gegangen. Lediglich die an Position zwei aufgestellten Sportskameraden Röttgen/Jerosch verloren nach einer 2:0 Führung noch im fünften Satz.

Das obere Paarkreuz glänzte mit sowohl taktischer als auch kämpferischer Bestform und holte alle vier Zähler. In der Mitte holte Porten beide Zähler, während Rafal Szyszka gegen einen stark aufspielenden Riemer verlor. Im unteren Paarkreuz behielt Jerosch im fünften Satz die Nerven und holte ebenfalls einen Zähler.

Alles in allem ein verdienter Sieg unserer Mannschaft, die nun auf Platz drei weiter alle Möglichkeiten hat ganz oben mitzuspielen.

Info: das nächste Heimspiel wird voraussichtlich am 26.11. um 18:00 Uhr stattfinden. Der Gegner ist dann spinfactory Köln.

Nachdem wir in den letzten beiden Spielen zwei Teams aus der oberen Tabellenhälfte bezwingen konnten, hatten wir in Oberdrees die Chance, mit einem Erfolg gegen den bis dato Tabellenneunten die Tabellenführung zu übernehmen. Dementsprechend gingen wir hochmotiviert in die Partie, waren aber auch durch die Niederlage in der Rückrunde der vergangenen Saison vor der jungen Oberdreeser Mannschaft gewarnt.

Gewohnt souverän gewannen Christian/Rafal - dazu noch Daniel/Jerome. Lediglich Julian hatte mit Ergänzungsspieler Florian dem gegnerischen Einserdoppel wenig entgegen zu setzen.

Während Christian gegen Abwehrroutinier C. Maiworm keine Mittel fand und sich in vier Sätzen geschlagen geben musste, konnte Julian im Spiel gegen seinen Kumpel Jonas Langer nach drei knappen Durchgängen die Oberhand behalten. Daraufhin folgte ein starker Auftritt unseres mittleren Paarkreuzes, denn Daniel konnte nach verlorenem ersten Satz die folgenden drei Sätze recht deutlich gewinnen und Rafal zeigte großen Kampfgeist bei seinem Fünfsatzerfolg gegen Schorn. Während Jerome beim letzten Kräftemessen mit Kretzer noch deutlich unterlegen war, konnte er diesmal einen 6:9 Rückstand im ersten und einen 2:8 Rückstand im dritten Durchgang drehen und die Partie letztlich nach vier Durchgängen für sich entscheiden. Florian zeigte eine durchaus ansprechende Leistung, musste aber nach vier Sätzen die spielerische Überlegenheit von Büttner anerkennen.

So ging unser oberes Paarkreuz mit einer 6:3 Führung in die zweite Einzelrunde. Julian zeigte eine ungewohnt gute Leistung gegen Abwehr und besiegte somit seinen ehemaligen Mannschaftskollegen bereits nach drei Sätzen. Nach verlorenem ersten Satz konnte sich Christian deutlich steigern und hielt seinen Gegner mit 3:1 in Schach.

Jetzt - beim Stand von 8:3 - dachten wir, den Oberdreesern nach anfänglich hoher Motivation den Zahn gezogen zu haben und waren gedanklich wohl schon beim Griechen. Durch zwei schnelle 0:3 Niederlagen im mittleren Paarkreuz kippte das Spiel auf einmal. Die Siegessicherheit wich eher Nervosität, denn auch Jerome lag schnell mit 0:2 Sätzen hinten. Er zeigte sich jedoch gewohnt kämpferisch und konnte sich vorerst in den Entscheidungsdurchgang retten - wo er jedoch deutlich mit 3:11 das Nachsehen hatte. Auch in seinem zweiten Einzel spielte Florian immer bis zum Satzende gut mit, musste aber letztlich seinem Gegner gratulieren.

Auch das bisher beste Doppel der Liga (Christian/Rafal mit einer 9:0 Bilanz) konnte den Siegeszug von Oberdrees nicht stoppen und musste sich trotz großem Kampf mit 1:3 geschlagen geben.

Wie gegen Jülich gaben wir eine komfortable Führung noch aus der Hand, wobei wir diesmal sogar einen ärgerlichen und vermeidbaren Punktverlust im Aufstiegskampf hinnehmen mussten. Da wir allerdings gemeinsam mit Jülich, Dellbrück und Waldniel die wenigsten Minuspunkte (4) aufweisen, stehen wir immer noch gut da und können uns mit einem Sieg am 11.11. gegen Dellbrück zumindest mal von diesem Kontrahenten absetzen.

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