Hinweis

Am 11.11. traten wir zu Hause gegen die zweite Mannschaft der TuRa Oberdrees an. Nach ausgiebigem Einspielen zu aktueller Karnevalsmusik ging es in die Doppel.

An diesem Tag verstärkte uns Johannes Dimmig, der seinen zweiten Einsatz in dieser Saison bestritt. Zudem schaute auch Tom Heiße nach seiner Rückkehr vom Karnevalstrubel in der Halle vorbei und unterstützte uns am Zähltisch sowie an der Bande. Marcel Jerosch half an diesem Abend in unserer ersten Mannschaft aus.

Wir legten einen verhältnismäßig guten Start hin. Sowohl Jules/Nils, als auch das neu formierte Doppel Johannes/Shaki konnten sich in vier Sätzen behaupten. Leider verloren Sven/Janosch chancenlos. Sven war jedoch erst fünf Minuten vor Spielbeginn in der Halle und stand noch sichtlich neben sich.

Im oberen Paakreuz brillierte Johannes mit einem glatten 3:0 Erfolg, während Nils trotz mehr Gegenwehr seines Gegenübers nach vier Sätzen die Oberhand behielt. Jules setzte sich gegen den gegnerischen Abwehrspezi letztlich souverän durch und Sven fand auch in seinem ersten Einzel nicht zu seiner Form und verzweifelte zunehmend an sich selbst., was eine klare Niederlage zur Folge hatte. Nun war es an Shaki und Janosch, die Führung wieder auszubauen. Shaki agierte sehr wechselhaft, so dass es letztlich leider nicht zum Sieg reichte. Janosch bewies in einem von ständig wechselnden Führungen geprägten Spiel nach fünf Sätzen, dass er die Nerven behalten kann und gewann sein Spiel.

Mit einer 6:3 Führung ging es also in die zweite Hälfte. Johannes musste sich in seinem zweitem Einzel deutlich mehr mühen und konnte in einem ansehnlichen Spiel mit teilweise spektakulären Ballwechseln die Oberhand behalten. Nils tat es Johannes gleich und legte mit einem nie gefährdeten Dreisatzsieg dank einer konstanten Vorstellung nach. Jules musste seinem Gegner nach vier knappen Sätzen gratulieren, bevor Sven gegen seinen Kontrahenten zwar nicht zu seiner Bestimmung fand, aber zumindest taktisch klug agierte und uns somit den 9:4 Sieg sichern konnte. So zählte das vorgezogene Einzel von Janosch, das leider verloren ging, nicht mehr.

Zufrieden mit dem Ausgang des 11.11. ließen wir den Abend bei gutem Essen und ein paar Bierchen ausklingen.

Am Samstag musste unsere Mannschaft in nahezu aussichtsloser Aufstellung mit insgesamt vier Ersatzspielern (alle aus unserer 4. Herrenmannschaft) gegen den TTC DJK Neukirchen antreten. Wir waren mit Verstärkung durch Johannes Dimmig jedoch zumindest darauf aus, wenigstens ein oder zwei Spiele für uns zu entscheiden, wenngleich die Gesamtsituation für alle Beteiligten natürlich höchst ärgerlich und auch peinlich war. Auf Grund der kurzfristigen Ausfälle und der notwendigen Ersatzgestellung von Nils für die Erste war dies jedoch leider nicht anders möglich... Eine kurzfristige Spielverlegung konnten wir leider nicht erreichen.

Wir wollten jedoch das Beste aus der sichtlich prekären Lage machen und wenigstens einen entspannten und spaßigen Tischtennisabend verbringen.

In den Doppeln konnten Johannes und Julian in einem engen Match die wichtigen Punkte nicht gewinnen und verloren am Ende hauchdünn im fünften Satz. Damit war eine der wenigen reellen Chancen auf einen Punktgewinn bereits dahin. Die anderen Doppel mühten sich redlich und konnten auch teilweise mithalten, gingen jedoch letztlich chancenlos verloren.

Im oberen Paarkreuz schaffte Johannes bei seiner Premiere mit einer soliden Leistung den Anschlusstreffer, während Julian leider chancenlos blieb. Im mittleren Paarkreuz konnte Jens Gräuling seinem Gegner dank einer couragierten Vorstellung tatsächlich einen Satz abringen, was rückblickend neben dem Einsatz von Johannes ganz sicher ein Highlight des Abends war.

Leider konnten weder Sascha, noch Michael und unser Youngster Hendrik die Belohnung ebenfalls ordentliche Leistungen einfahren, so dass wir mit 1:8 erwartungsgemäß die erste Einzelrunde beendeten.

Nun konnte JD zeigen, dass er trotz seines Trainingsrückstandes immer noch eine Bank für das Spitzenpaarkreuz der Verbandsliga ist. Taktisch klug und souverän setzte er sich gegen einen alten Bekannten in vier Sätzen durch. Auch Julian steigerte sich im Vergleich zu seinem ersten Einzel und konnte glatt in drei Sätzen gewinnen. Somit hatten wir wenigstens etwas Schadenbegrenzung betreiben können und die Blamage trotz vieler mehr als ungünstiger Umstände ist ausgeblieben. Jens konnte in seinem zweiten Einzel leider keinen ähnlichen Erfolg verbuchen, so dass wir schließlich mit 3:9 unterlagen.

Das Spiel haben wir immerhin überstanden und konnten anschließend noch gemeinsam mit unserer Ersten den Abend bei Pizza und Bier ausklingen lassen, um auf deren Sieg anzustoßen. Zu guter Letzt noch ein großes Dankeschön an Johannes für seinen Einsatz und unsere Ersatzspieler für die kurzfristige Unterstützung!

Für einige unserer Spieler fühlte sich die Partie beim TTC BW Grevenbroich trotz der Startzeit von 14 Uhr wie ein Sonntagmorgen-Spiel an. Grund für diese subjektive Wahrnehmung war die gelungene Feier unseres Sportkameraden Andi Kockisch, der am Vorabend zu seiner Geburtstagsfeier geladen hatte.

Die Gastgeber sind mit Borussia Brand einer der Topfavoriten auf den Aufstieg in die NRW-Liga. Nach einer freundlichen Begrüßung, man kennt sich, ging es in die Doppel. Die Niederlage unseres Einserdoppels Nils/Julian konnten Marcel/Janosch überraschend kontern. Da sich jedoch Sven/Shaki in einem Krimi geschlagen geben mussten, lautete der Spielstand nach den Doppeln 1:2.

In den hochklassigen Partien des oberen Paarkreuzes mussten Nils und Julian ihren starken Konkurrenten Janos Pigerl und Ken-Julian Oberließen gratulieren. In einem packenden Spiel, welches Sven an die Grenzen seiner nervlichen Belastung brachte, siegte er anschließend durchaus überraschend gegen René Holz. Die aufkommende Hoffnung wurde jedoch im Keim erstickt, als Marcel gegen Christoph Karas in fünf Sätzen verlor. Shaki und Janosch verloren in Folge deutlich gegen Lambertz und Krämer. Nach der ersten Einzelrunde und einem Spielstand von 2:7 aus unserer Sicht sprach alles für einen schnellen Sieg des Favoriten aus Grevenbroich.

Dass das Ergebnis nicht die Folge schlechter spielerischer Leistungen, sondern vielmehr der Qualität des Gegners geschuldet war, lässt den weiteren Spielverlauf erklären. Unsere Mannschaft blieb in Folge mental und spielerisch stark und fing an, sich in der zweiten Einzelrunde zu belohnen. Julian und Nils schlugen in zwei äußerst deutlichen Spielen die nach den TTR-Punkten favorisierten Gegner des oberen Paarkreuz. Marcel ließ René Holz bei seinem 3:0 Sieg ebenfalls keine Chance. Dass Sven einen herausragenden Tag erwischt hatte, bewies er gegen Christoph Karas, den er in vier Sätzen dominierte. Leider konnten beide Spiele im unteren Paarkreuz nicht gewonnen werden. Nach einem fairen und qualitativ hochwertigen Duell musste sich unsere Zweite mit 6:9 geschlagen geben.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass unsere Mannschaft in einer guten Aufstellung auch mit Spitzenteams mithalten kann.

Gegen die noch punktlose Regionalligareserve des ASV Süchteln sahen wir uns in der Favoritenrolle, da wir mit Nils, Julian, Marcel, Sven, Shaki und Florian eine starke Mannschaft stellten.

Mit gewohnter Doppelaufstellung gingen wir 2:1 in Führung, wobei Sven und Florian im Dreierdoppel an einem erfahrenen Duo scheiterten. In den Einzeln des oberen Paarkreuzes ließen Julian und Nils den Rest der Mannschaft erstmal ein wenig erschrecken. Beide legten einen desolaten Start hin, der bei Nils zu einer engen Partie führte und bei Julian zu einem 0:2 Satzrückstand. Beide fingen sich aber und legten im weiteren Spielverlauf spielerisch zu. Nils konnte schließlich noch einen Sieg verbuchen, während sich Julian knapp im fünften Satz geschlagen geben musste.,

Unser mittleres Paarkreuz leitete dann sein bis hierhin erfolgreichstes Wochenende ein. Marcel und Sven blieben nämlich ungeschlagen und steuerten alle vier Einzelpunkte bei. Besonders bemerkenswert war die Vorstellung von Marcel, der am Tag seiner Rückkehr von einem dreiwöchigen USA-Westcoast-Trip zu keinem Zeitpunkt etwas anbrennen ließ.

Den Abend zu einer richtig deutlichen Angelegenheit zu machen, versäumten wir in den nächsten Partien. Shaki und Florian verloren letztlich nicht mal besonders knapp gegen schwächer eingestufte Kontrahenten und Nils verlor chancenlos im Spitzeneinzel. Aus der 5:2 Führung war ein 5:5 geworden...und bei Julian's zweitem Einzel drohte sogar ein Rückstand.

Julian riss im letzten Moment aber das Ruder herum und brachte uns wieder auf die Siegerstraße. Marcel und Sven erhöhten auf 8:5, doch der Schlusspunkt gelang Shaki nicht. Er sucht derzeit noch seine Form - genauso wie auch Florian, der aber durch taktische Raffinesse seinen Gegenüber nach vier Sätzen niederringen konnte.

Den 9:6 Sieg nehmen wir natürlich gerne mit. Wir wissen aber auch, dass wir für mehr Punkte mehr tun müssen...

Dass uns in Kreuzau mit offiziell vier Ersatzspielern eine kaum lösbare Aufgabe erwartete, war klar. Mit Nils, Julian, Shaki, Florian, Sascha und Michael reisten wir kurz vor knapp pünktlich in Kreuzau an, weil die Nils die letzten Ballwechsel unserer Schülermannschaft in der Bezirksliga verfolgt hatte.

Los ging es mit den Doppeln Nils/Julian und Shaki/Florian. Erwartungsgemäß verlor das eine, während das andere Doppel gewann. Dass Michael und Sascha dann gegen eine eine in der Verbandsliga erprobte Links-/Rechts-Kombo unterlagen, führte zunächst zu einem erwarteten Rückstand.

Nach den Doppeln mussten nun zwingend Punkte kommen! Ohne den einen oder anderen Überraschungspunkt, insbesondere natürlich an den Positionen 4 bis 6, war ja sonst auch nichts Zählbares zu holen.

Doch am Ende konnte nur Nils in seinen Einzeln Zählbares verbuchen, außerdem geht das Spiel auch noch ohne ein Fünfsatzspiel zu Ende. Mit etwas mehr Spielpraxis hätte Shaki womöglich punkten können, genau wie auch Julian mit etwas mehr Optimismus. Dass die Niederlage am Ende mit 3:9 sehr deutlich ausfiel, war einfach das Ergebnis unserer teils schwachen Leistung.

Der Dank geht an Florian, Sascha und Michael, die uns kurzfristig ermöglicht haben überhaupt anzutreten! Sehr lange sind wir schließlich auch davon ausgegangen, dass das Spiel verlegt wird.

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