Hinweis


Nun ist es amtlich! Der WTTV hat sämtliche Ranglistenturniere im Nachwuchsbereich, die alle im Juni stattfinden sollten, auf Grund der Pandemie gestrichen.

Dies trifft natürlich auch auf das Ranglistenturnier zu, das wir am 12./13. Juni durchgeführt hätten. Schade, doch die Entscheidung konnte gar nicht anders ausfallen.

Die in den einzelnen Arbeitsgruppen investierte Zeit und Arbeit ist jedoch nicht verloren, denn im Hinblick auf die in 2022 geplante Veranstaltung wurden bereits wichtige Grundlagen gelegt.

Am 24. Oktober war im Spiel unserer 6. Herren gegen den Tabellenführer aus Kenten der letzte Ball gespielt. Das war um exakt 20:15 Uhr.

Das war gleichzeitig der letzte Ballwechsel in einem Spiel unserer Mannschaften, denn nur einen Tag später unterbrach der WTTV die Saison - später wurde sie dann ganz abgebrochen.

Dies ist nun auf den Tag ein halbes Jahr her!

Wer kann sich denn noch wirklich an diese schönen Zeiten erinnern? Schön in Anführungszeichen, denn Corona beschäftigt und beeinträchtigt uns ja nun bereits seit über einem Jahr.

Übrigens: am ersten Septemberwochenende soll die Saison 2021/22 beginnen...

Man darf aber ja auch ein wenig optimistisch sein!

Am zweiten Juni-Wochenende wollten wir (eigentlich) sehr gerne das Ranglistenturnier des WTTV für die Jugend 18 und Jugend 13 im Sportzentrum des BTV durchführen.

Wochenlang hatten wir unter Federführung von Patrick Engl Vorbereitungen und Absprachen getroffen, obwohl erhebliche Zweifel bestanden.

Zweifel, ob die Veranstaltung überhaupt ausgetragen werden darf!

Natürlich war bei uns noch Anfang des Jahres die Hoffnung sehr groß, dass dann wieder gespielt werden kann - insbesondere auch, damit Sophia Heck mal ein Heimspiel hat.

In den letzten Wochen wurden die Zweifel aber immer größer, zuletzt wurden ja auch schon die Deutschen Seniorenmeisterschaften für 2021 ganz abgesagt.

Die Verantwortlichen des WTTV werden Anfang nächster Woche diesbezüglich eine Entscheidung treffen. Bis dahin liegt auch bei uns die weitere Vorbereitung erst einmal auf Eis.

Vor vier Wochen haben wir hier auf der Homepage über die Idee und Planung eines Sommer-Team-Cups berichtet.

Für einen hoffentlich bald möglichen Re-Start sollen die Spieler und Spielerinnen nämlich nicht bis zur nächsten Spielzeit warten müssen, falls die Hallen vorher wieder geöffnet werden.

Zu diesem Zweck wurde der Sommer-Team-Cup auf Initiative von TIBHAR und der myTischtennis GmbH entwickelt, der Deutsche Tischtennis-Bund übernimmt die Veranstalterrolle.

Folgende Infos hat mytischtennis nun veröffentlicht:

Was ist der Sommer-Team-Cup?
Beim Sommer-Team-Cup handelt es sich um einen Mannschaftswettkampf, der Spielern und Spielerinnen die Möglichkeit bieten soll, trotz der Coronapandemie wieder Wettkämpfe zu bestreiten. Das Turnierformat wurde absichtlich einfach und flexibel gehalten, um vielen Spielern und Spielerinnen die Rückkehr an die Tische zu ermöglichen. Voraussetzung für die Durchführung ist, dass die Pandemielage und die lokalen Hygienekonzepte solche Wettkämpfe erlauben und die Hallen wieder geöffnet sind.

Wer darf mitspielen?
Wie werden Mannschaften gebildet?
Wie werden die Leistungsklassen eingeteilt?
Wer spielt gegen wen?
Wie wird gespielt?
Wann und wo wird gespielt?
Welche Fristen sind vorgegeben?
Wo kann man sich anmelden und wo findet man die Ergebnisse?
Was kostet die Teilnahme?
Sind die Spiele des Sommer-Team-Cups TTR-Relevant?
Was gibt es zu gewinnen?

Diese Fragen werden in der offiziellen Ausschreibung des Sommer-Team-Cups beantwortet!

Viele Sportvereine haben zurzeit große Sorgen, die nicht weniger werden, je länger Pandemie und Lockdown andauern.

Daher tauschte sich Andrea Milz, NRW-Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, auf Einladung von Gregor Golland als Mitglied des Landtages per Video mit Vereinsvorständen aus dem Rhein-Erft-Kreis aus.

Bei einer gemeinsamen Videokonferenz mit Andrea Milz (CDU), Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, auf Einladung des Brühler CDU-Landtagsabgeordneten Gregor Golland, nutzten 13 Vereinsvorstände aus dem südlichen Rhein-Erft-Kreis die Gelegenheit, sich mit der Politik auszutauschen. Vertreten waren zahlreiche Sportarten wie Basketball, Fußball, Tennis, Tanzsport, Schwimmen, Schießsport, Golf, Tischtennis und Turnen.

Auch der TTC war natürlich vertreten. Vorsitzender Andreas Kockisch berichtete im Anschluss, dass hauptsächlich große Vereine vertreten waren, die vor allem das Thema Mitgliederschwund und finanzielle Probleme auf der Agenda hatten. Für mich war das ganz interessant, aber es trifft auf uns ja nicht zu - wir haben keine eigene Halle und auch keine extrem hohe Kosten für angestelltes Personal oder laufende Kredite. 

Darüber hinaus brannte den Vereinen die Frage nach den Auswirkungen der gerade beschlossenen „Notbremse“ unter den Nägeln. Dazu gab es jedoch noch keine Antwort, da zunächst die ab 29. März geltende Coronaschutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen vorliegen muss.

Andrea Milz stand den Teilnehmern Rede und Antwort und erläuterte die Positionen der Landesregierung. So sei etwa bewusst entschieden worden, sämtliche Hallen zu schließen, auch wenn in anderen Bundesländern z.B. Tennishallen geöffnet sind und dort ausreichend Abstand eingehalten werden kann. Am Entschluss, keine Ausnahmen zuzulassen, sei nicht zu rütteln: „Wir wollen keine Hallen öffnen, wenn es nicht für alle gilt“, betonte Milz. Seit dem Lockdown im Herbst sei es zudem das oberste Ziel, Kontakte so weit wie möglich zu reduzieren.

Die Schließungen treffen u.a. auch Schwimmvereine, da Schwimmbäder als Freizeit- und Vergnügungsstätten gelten. Den Zweck der Bäder auseinanderzuhalten, sei nicht möglich, erklärte Milz, dennoch: „Es lernen momentan kaum Kinder schwimmen, das ist eine Katastrophe.“ Das entsprechende Förderprogramm, das die Landesregierung aufgestellt hat, liegt seit letztem Jahr auf Eis. Die Staatssekretärin ist offen für Modellversuche – auch bezogen auf anderen Innensport. Das Konzept müsse jedoch sehr ausgereift und mit Gesundheitsamt sowie Kommune abgestimmt sein.

Andreas Kockisch brachte das anschließend wie folgt auf den Punkt: Eine Perspektive für eine baldige Öffnung ist nicht in Sicht. Es wurde über Modell-Projekte gesprochen, die man bei der Staatssekretärin einreichen könnte und die dann nach einer Bestätigung durch das Land durchgeführt werden könnten. Für uns aus meiner Sicht nicht interessant – hoher Aufwand mit der Erstellung eines Konzepts, möglichen Testungen und Monitoring / keine Sicherheit, dass wir als Modell ausgewählt werden / Problematik, dass wir keine eigene Halle haben.

Golland und Milz sagten zu, die Anregungen und Sorgen der Vereine ernst zu nehmen und sie in Düsseldorf vorzubringen. Der Abgeordnete dankte der Staatssekretärin und den Vereinsvorständen für den konstruktiven Austausch und erklärte, es sei stets besser, miteinander als übereinander zu reden. „Es ist extrem wichtig, der Politik die Meinung zu sagen.“ Für den Fall, dass Sporthallen und Schwimmbäder wieder öffnen dürfen, will sich Golland beim Rhein-Erft-Kreis für kreisweit einheitliche Umsetzungen der Coronaschutzverordnung einsetzen.

Foto: Büro Golland