Hinweis


Die Corona-Prognosen sind schwer einzuordnen (einerseits sprechen die Experten davon, dass die dritte Welle schon begonnen habe - andererseits werden die Impfmöglichkeiten wohl in Kürze massiv erhöht).

Daher mögen die Hoffnungen aktuell zwar sehr niedrig sein, nach Ostern als "kontaktfreier" Sport mit dem Training wieder starten zu können.

Doch irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, dass wir auch wieder Tischtennis spielen können...

Eigentlich ist im Sommer nach Beendigung der Saison dann allerdings eher die Zeit, den Schläger ein paar Wochen/Monate in der Tasche zu lassen. In diesem Jahr könnte sich das jedoch ändern, denn zum einen wollen vermutlich viele wieder ihren Sport ausüben und zum anderen wird es ein möglicherweise reizvolles Turnierformat geben. Damit müssen die Aktiven nicht bis Anfang September auf Mannschaftskämpfe verzichten.

Aktuell laufen nämlich Planungen für einen Sommer-Team-Cup!

Nach Vorschlag der myTischtennis GmbH und Tibhar beschäftigen sich mit diesem Alternativangebot nämlich der Deutsche Tischtennisbund und die Landesverbände.

Die Grundidee: Bei diesem Wettbewerb soll es sich um einen Mannschaftskampf von Dreier-Teams handeln, die sogar vereinsübergreifend gebildet werden können. Diese Mannschaften werden nach regionalen Gesichtspunkten in Vierergruppen eingeteilt, die in zwei Einfachrunden gegeneinander spielen werden. Somit kommt jede Mannschaft garantiert auf sechs Partien.

Die Vorbereitungen und Klärung von Einzelheiten laufen im Hintergrund bereits auf Hochtouren. Ein Punkt, zu dem noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde, ist die finale Fixierung der Leistungsklassen. Jede Mannschaft kann geschlechter- und altersklassenübergreifend gebildet werden. Die Stärke der Mannschaft - und damit die Zugehörigkeit zu einer Leistungsklasse - wird voraussichtlich anhand der addierten Q-TTR-Werte der drei besten Teammitglieder ermittelt.

Ein interessantes Angebot - es wäre ja wirklich schade, wenn irgendwann die Hallen wieder geöffnet werden dürfen und die meisten ließen ihren Schläger dann wirklich in der Tasche!

Die zwölf Monate des Bundesfreiwilligendienstes von Heinz-Peter Lichter sind schon wieder vorbei. Seit 1. März 2020 war er als BuFDi für uns tätig und "verabschiedet" sich mit folgenden Worten:

"Mit Ablauf des 28. Februar 2021 endet nun mein zwölfmonatiger Bundesfreiwilligendienst. In dieser Zeit durfte ich den geschäftsführenden Vorstand unterstützen und erhielt wieder einen tieferen Einblick in die Vorstandsarbeit.

Darüber hinaus kümmerte ich mich um die Erstellung des TTC-Spiegels. Gerade die EXTRA-Ausgaben mit Rückblicken auf unsere Vereinsgeschichte bereiteten mir viel Spaß.

Viele Fotos, Zeitungsauschnitte und Dias konnte ich sichten bzw. digitalisieren, auch mit Blick auf unser 75-jähriges Jubiläum in 2022 eine schöne Zeitreise. Außerdem erwarb ich die C-Lizenz als Vereinsmanager und wurde zertifizierter Ehrenamtsmanager. Noch wichtiger waren mir aber die in den Seminaren neu erworbenen Kenntnisse über verschiedene Ansätze der Vereinsarbeit, die ich mit dem Vorstand versuche zum Teil umzusetzen. Trotz der Corona-Pandemie ist unser Vorstand mit unserem Vorsitzenden Andreas Kockisch sehr aktiv und hatte für mich immer ein offenes Ohr. Ich persönlich kann mich nur bei unserem Verein bedanken, dass ich den Freiwilligendienst beim TTC leisten durfte."

Seit vergangenem November sind Hallen und Sportplätze größtenteils geschlossen. Vereinssport hat also de facto mehrere Monate nicht mehr stattgefunden.

Am Mittwoch wurde ein Stufenplan für den Sport beschlossen - und eine "Notbremse". So erhalten die Vereine ab kommenden Montag (08.03.2021) einen perspektivischen Stufenplan.

Grundsätzlich hat sich die Bund-Länder-Konferenz am Mittwoch auf eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 28. März geeinigt - mit vielen Ausnahmen für mögliche Öffnungsschritte. Dieser ist in drei Schritte aufgeteilt. Verantwortlich für die Entscheidung, ob dies so umgesetzt wird, sind allerdings die Bundesländer.

Diese Beschlüsse sind sicherlich ein erster Hoffnungsschimmer. Jetzt muss aber auch NRW und die jeweilige Kommune diese Möglichkeiten auch im Sinne des Sports nutzen. Wenn dann auch noch gemeinsam mit dem Verein mit Augenmaß und hohem Verantwortungsbewusstsein agiert wird, könnte die verordnete Bewegungslosigkeit unserer Mitglieder bald ein Ende finden. Dieser Stufenplan ist aber leider nie ein echtes Thema geworden, da die Inzidenzzahlen mittlerweile weit oberhalb der Obergrenze von 100 liegen.

Der Ball ruht. Die Anfang November unterbrochene Tischtennis-Saison wird nun auch in NRW nicht mehr fortgesetzt. Die Entscheidung hat der Westdeutsche Tischtennisverband (WTTV) heute veröffentlicht.

Damit wird die Saison 2020/21 hinsichtlich der Wertung annulliert und für ungültig erklärt. Was genau bedeutet das?

Alle Antworten sollten sich aus der Beschlussfassung ergeben - siehe hier.

Darüber hinaus erläutert der WTTV in einer Mail an die Vereine die Vorgehensweise wie folgt:

Unsere ursprüngliche Absicht war, nach dem Beschluss vom 13.2.2021 zu umfangreichen Spielverlegungen in den April/Mai hinein noch die ursprünglich für Anfang März angekündigte Beschlussfassung des DTTB abzuwarten. Daraus wurde nichts, weil der DTTB und auch einige andere Verbände ihre Entscheidungen zum Abbruch der Spielzeit 2020/21 vorverlegt haben. So mussten wir eine eigene Entscheidung unerwartet vorziehen. Ein solcher Beschluss ist nicht kurzfristig aus dem Boden zu stampfen, sondern muss formuliert, diskutiert und am Ende dem Vorstand für Sport des WTTV zur Abstimmung vorgelegt werden. Insofern werden Sie uns die mehrtägige Wartezeit sicher nachsehen.

Die Begründung für die Annullierung der Spielzeit 2020/21 entspricht weitgehend den Veröffentlichungen des DTTB und anderer Verbände: Die Öffnung von Sporthallen ist nicht absehbar, schon gar nicht flächendeckend und ohne Einschränkung der Anzahl der teilnehmenden Sportler. Über allem steht ohnehin der Schutz der Gesundheit, der in diesen Zeiten auch unter Befolgung von Hygieneregeln nicht immer zufriedenstellend gesichert werden kann. Kurzum: Nach unserer Meinung besteht auf Grund der derzeitigen pandemischen und politischen Entwicklung keinerlei Aussicht, die Spielzeit unter Beachtung größtmöglicher Chancengleichheit für alle Vereine und Spieler weiterzuführen.

Wir wissen aus einigen Schreiben, dass nicht alle Vereine und Spieler unsere Sichtweise teilen, hoffen aber auf Verständnis für diese Entscheidung. Der Einstieg in die Saison 2021/22 erfolgt am 25.5.2021 mit der üblichen Vereinsmeldung. Bleibt zu hoffen, dass wir dann der Normalität ein wenig näher sind als heute.

Weitere Infos werden folgen.

Foto: Rene Ruprecht/rr

Während bei uns die Hoffnung auf mehr Sport wächst, gibt die ITTF schon den Startschuss für die ersten internationalen Turniere.

Den Auftakt bilden im März zwei Turniere in Doha, Katar. Hierbei handelt es sich um ein sog. Contender-Turnier (28. Februar bis 6. März) und ein Star-Contender-Event (6. bis 13. März).

Die Tischtenniswelt blickt mit Beginn der nächsten Woche gespannt nach Katar. Dann ist Doha Gastgeber der ersten beiden offenen internationalen Turniere seit dem Beginn der Pandemie im März 2020. Gleichzeitig bedeutet die Austragung der Turniere aus der Reihe WTT Contender (3. bis 6. März) und Star Contender (8. bis 13. März) den offiziellen Start der neuen Veranstaltungsserie World Table Tennis. Auch Deutschland wird mit einem Aufgebot an den Start gehen.

Für die Turniere in Doha müssen vor der Einreise zwei negative PCR-Tests vorgewiesen werden. Außerdem werden alle Spieler, Betreuer und Offizielle unmittelbar nach der Ankunft getestet und müssen sich in jedem Fall einer 48-stündigen Quarantäne im Hotel unterziehen. Geht es nach den ursprünglichen Planungen der WTT-Organisatoren, so sollen zwischen 5. April und 9. Mai weitere Turniere der vier WTT-Kategorien Grand Smash, Champion, Star Contender und Contender in China folgen. Vorausgesetzt, die weltweite Pandemielage lässt dies zu.

Contender: Vier DTTB-Asse müssen in die Quali

Den Auftakt macht in Katar die vierte und niedrigste WTT-Turnierstufe Contender. Der DTTB meldete für die mit 200.000 Dollar dotierte Veranstaltung vom 3. bis 6. März das Maximalkontingent von acht Athleten. Der Bergneustädter Benedikt Duda sowie Han Ying, Nina Mittelham und Shan Xiaona stehen direkt im 32-köpfigen Hauptfeld. Ruwen Filus, Dang Qiu, Ricardo Walther und Sabine Winter streiten in der zweitägigen Qualifikation um einen der jeweils nur acht freien Plätze im Hauptfeld.

Star Contender: Sieben Deutsche direkt im Hauptfeld

Vom 8. bis 13. März schließt sich mit dem Star Contender ein Turnier der WTT-Kategorie 3 mit einem Preisgeld von 400.00 Dollar an. Je 48 Athleten stark sind im Einzel die Hauptfelder, in denen mit Dimitrij Ovtcharov, Benedikt Duda, Ruwen Filus, Petrissa Solja, Han Ying, Nina Mittelham und Shan Xiaona sieben Deutsche ihre Plätze sicher haben. Dang Qiu, Ricardo Walther, Kilian Ort, Sabine Winter und Yuan Wan hingegen kämpfen in einer dreitägigen Qualifikation wie beim Contender-Event um nur acht freie Plätze im Hauptfeld.

Im Vergleich zur abgeschafften World Tour ergeben sich einige Veränderungen bei den Turnieren, so u.a. kürzere Spiele und reduzierte Startplätze...

Informationen zum WTT Contender in Doha findet ihr hier.

Informationen zum WTT Star-Contender in Doha findet ihr hier.