Hinweis


Am Mittwoch gewann unsere 2. Mannschaft der Altersklasse Jugend 15 das Nachholspiel in Erftstadt mit 6:4.

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang damit der erste Sieg in der Rückrunde, so dass der Gastgeber in der Tabelle sogar überholt werden konnte.

Beide Teams traten zu dritt an - es kam zu Beginn also lediglich zu einem einzigen Doppel. Dieses gewannen Edwin Löwenhaupt und Philipp Rotermann deutlich in drei Sätzen, so dass es erfreulicherweise mit einem Vorsprung in die Einzel ging.

In den folgenden fünf Einzeln konnten unsere Jungs durch Erfolge von Philipp (2) und Edwin die Führung sogar auf 4:2 ausbauen.

Bei seinem allerersten Einsatz bei einem Meisterschaftsspiel sicherte sich Paul Drebber seinen ersten Sieg überhaupt und erhöhte die Führung auf 5:2. Schließlich war es Edwin, der dann den "Sack zumachte".

Edwin und Philipp durften sich dann zusätzlich auch noch über ein sattes TTR-Plus freuen, denn die jeweilige 2:1 Bilanz brachte 28 bzw. 42 TTR-Punkte oben drauf.

Weiter so!

Die Belohnung für den Heimsieg am Samstag gegen Kenten folgte für unsere Jugend 15 ja bereits auf dem Fuße, denn das war mit dem Blick auf die Tabelle direkt zu lesen!

Tabellenführer, auch wenn unsere Jungs im Gegensatz zur Konkurrenz mehr Spiele ausgetragen haben, war doch was. Und jetzt kommen auch noch die vielen TTR-Punkte hinzu...

Alle vier Jungs haben an diesem Spieltag nämlich jeweils ein zweistelliges Plus erspielt - und gleichzeitig jeweils einen neuen persönlichen Bestwert aufgestellt.

Was für eine tolle Bilanz! 23 TTR-Punkte wurden Matthias Eicker gutgeschrieben, während Alexander Linde (18), Fabian Rehmann (14) und Jan Herwig (10) ebenfalls unbesiegt blieben.

Eine weitere persönliche Bestleistung hat übrigens Niklas Ervenich aufgestellt.

Weiter so! 

Das war mal ein Wochenende so richtig nach unserem Geschmack! Und das nicht nur, weil unsere Teams aus den vier Spielen mit drei Siegen wie erhofft eine positive Bilanz erspielt haben.

Es sind darüber hinaus nämlich auch die kleinen Details am Rande - von einer irrwitzigen, aber gescheiterten Aufholjagd oder der Tabellenführung.

Wir beginnen aber mal wieder chronologisch, und damit mit dem deutlichen 9:1 Auswärtssieg unserer 3. Herren in Immendorf.

In Stammbesetzung (zum vierten Mal im vierten Rückrundenspiel die gleiche Aufstellung) hat unsere Dritte nicht nur das Punktekonto ausgeglichen, sondern führt jetzt sogar die Rückrundentabelle mit 7:1 Punkten sogar an. Eine phantastische Momentaufnahme! Einen ausführlichen Bericht findet ihr gleich hier.

Die beiden Spiele unserer Jugend15 - Mannschaften am Samstag endeten jeweils recht deutlich mit einem 10:0 - einmal für, aber auch einmal gegen unsere Teams.

Unsere 1. Jugend 15 gewann gegen den Tabellenletzten aus Kenten überaus deutlich (30:3 Sätze) und behauptete damit die gute Tabellenposition. Allerdings erscheint die Tabelle aktuell ein wenig "schief" und ist noch nicht wirklich aussagekräftig. Dagegen hat unsere 2. Jugend 15 gegen Langenich mit dem gleichen Ergebnis verloren, wobei unsere Jungs schon sehr nah an einem deutlich besseren Resultat waren - immerhin drei knappe Fünfsatzspiele hätten auch durchaus einen anderen Sieger haben können.

Der bis dahin nur phasenweise vorhandene Spannungsbogen wurde dann aber am Samstagabend im Spiel unserer 1. Herren gegen den 1.FC Köln bis zum Zerreißen gespannt. Doch nach einem Traumstart unserer Jungs in den ersten beiden hauchdünn gewonnenen Doppeln lief es bis zum 6:1 Zwischenstand beinahe wie am Schnürchen.

Aber die Waage neigte sich dann eindeutig in Richtung der Gäste, denn in den folgenden sieben Einzeln konnte nur einmal gewonnen werden - neuer Zwischenstand also 7:7. Und nun mussten (oder durften?) Niklas Ervenich zum letzten Einzel sowie unser Schlussdoppel mit Moritz Weinand/Marcel Jerosch an die Tische.

Niklas gewann die ersten beiden Sätze, musste dann aber den 2:2 Satzausgleich hinnehmen. Und der fünfte Satz toppte schließlich alles - in der Verlängerung ging es hin und her. Am Ende 17:15 für Niklas!!! Parallel gewann auch unser Doppel relativ deutlich in vier Sätzen...

Mit diesem dritten Rückrundensieg (im vierten Spiel) hat sich unsere Erste in der Rückrundentabelle sogar auf Platz 2 geschoben - nach 1:7 Punkte in der Vorrunde!

An diesem Wochenende sind nur vier unserer Mannschaften im Einsatz und spielen um wertvolle Punkte.

Das Schöne daran ist die Prognose, dass die Mehrzahl der Begegnungen einen Sieg oder zumindest einen Punktgewinn für unsere Teams im Bereich des Möglichen erscheinen lässt. Jetzt muss diese nur noch in der Praxis umgesetzt werden!

Erneut gehört der Auftakt dieses Spieltages am Freitagabend unserer 3. Herren, die in diesem Kalenderjahr nach den bisherigen drei Spielen mit 5:1 Punkten sogar noch ungeschlagen ist. 

Diesmal geht es nach Immendorf zum Tabellenletzten, der im Hinspiel mit 7:3 bezwungen werden konnte. Es ist daher eine gute Chance, das eigene Punktekonto auszugleichen (aktuell 12:14).

Am Samstag folgen drei Heimspiele, wobei beide Jugend15-Mannschaften um 14 Uhr parallel beginnen.

Unsere "Erste" hat nach zuletzt zwei Siegen die knappe Auftaktniederlage vergessen lassen und ist gegen das bisher noch sieglosen Gäste aus Kenten favorisiert. Dagegen ist unsere "Zweite" krasser Außenseiter gegen den bisher noch ungeschlagenen Tabellenführer aus Langenich.

Wie üblich startet im Anschluss um 17:30 Uhr unsere 1. Herren im Heimspiel gegen den 1.FC Köln. Es wird vermutlich der spannendste Vergleich des Wochenendes, denn schon das Hinspiel gegen den Tabellendritten aus Köln endete 8:8 bei 32:32 Sätzen... Eine riesige Aufgabe!

Auf geht's!

Foto: © Laven
Haben sich die guten Vorsätze nach den ersten Rückrundenspielen schon wieder erledigt?

Im neuen Jahr wird alles besser? Das hat sich ganz sicher zumindest der eine oder andere Amateurspieler vorgenommen, wenn die Silvesternacht - und damit auch das erste Rückrundenspiel - naht.

Was wird aus den guten Neujahrsvorsätzen, wenn das erste Match in die Hose gegangen ist? Wie ist die plötzliche Leistungsexplosion beim Mitspieler zu erklären?

Das alles und welche sonstigen Problemchen den Rückrundenstart erschweren, erzählt Phasendrescher Philipp Hell in seinem Blog.

Der Start in die Rückrunde fällt mit dem Beginn des neuen Jahres zusammen und darum mit vielen ambitionierten Neujahrsvorsätzen. Für Tischtennisspieler bedeutet das: mehr Sport, klar, und weniger Alkohol – nun ja. Eigentlich soll alles besser werden: der BMI, das Cholesterin, die Leberfettwerte, die allgemeine Befindlichkeit und natürlich der TTR! Leider kollidieren diese guten Vorsätze in der Regel mit den zusätzlichen Pfunden nach der großen Weihnachtsschlemmerei, einer generellen Müdigkeit im nebeltrüben und eiskalten Winter sowie dem Höhepunkt der Erkältungssaison.

Neuer Schwung oder alles wie gehabt?

Bereits im ersten Training nach dem Jahreswechsel merkt sowohl der ambitionierte als auch der ambitionslose Kreisligaspieler, dass die müden Knochen sich auch nicht schneller bewegen, nur weil man sich das noch so fest vorgenommen hat. Dass der Rückhand-Topspin auch nicht besser kommt, nur weil man neuerdings diesem Instagram-Fuzzi folgt, der behauptet, Veränderung geschehe, wenn man nur dran glaube. Dass das sich fest vorgenommene regelmäßige Systemtraining nicht urplötzlich leichter von der Hand geht, wenn der Typ auf der anderen Seite des Tisches weiterhin nur Satz um Satz spielen will. Und dass insgesamt gesehen Matches nicht plötzlich häufiger gewonnen werden, nur weil das eben ganz nett wäre im neuen Jahr. 

Und schon steht das erste Punktspiel der Rückrunde auf der Tagesordnung, nach bestenfalls einmal Training aber immer noch mit Weihnachtsplauze. An einen kompletten mentalen Neustart und die Verdrängung der miserablen Ergebnisse aus der Hinrunde glaubt nun natürlich nur, wer dem Instagram-Fuzzi auch allen anderen Schwachsinn glaubt („Diese Vitamin-B12-Tabletten haben mir geholfen, meinen Topspin-Treffquotienten um sage und schreibe 27,5% zu verbessern!“). Alle anderen machen nahtlos dort weiter, wo sie vor Weihnachten aufgehört haben – bestenfalls also graues Mittelmaß, eine weitere Saison, an die man sich in drei Jahren selber nicht mehr erinnern können wird. Doch allzu oft wird es sogar noch schlechter, die Lust auf Punktspiele sinkt niedriger als die Außentemperaturen und man sehnt sich bereits Mitte Januar wieder nach dem Ende der Saison, nach Freibad-Wetter im Juli und wird dem Typen, der immer ein Team für den Sommer-Team-Cup melden will, sicherlich lauthals ins Gesicht lachen.

Unerklärlicher Leistungssprung

Aber tatsächlich ist es wie mit dem Yeti, es gibt sie wirklich: Der eine oder andere Tischtennisspieler soll tatsächlich jemanden kennen, der jemanden kennt, der einen Mitspieler hat, der nach der Weihnachtspause einen unerklärlichen Leistungssprung macht. Und zwar einen Sprung, der größer als 20 TTR-Punkte ist, den man weder durch den ersten neuen Schlägerbelag seit der Jahrtausendwende, mit deutlich schwächeren Gegnern oder was auch immer erklären kann. Nein – dieser eine Typ muss über die Feiertage trainiert haben! Hat der Weihnachtsmann etwa eine Tischtennisplatte in die eiskalte Garage gestellt? Oder einen Tischtennisroboter auf dem zugigen Dachboden versteckt? Ist der Kerl 300 Kilometer mit dem Auto gefahren, nur um an diesem berühmt-berüchtigten Weihnachtsturnier teilzunehmen, das über sage und schreibe vier Tage geht und bei dem wirklich nur die ganz verrückten Tischtennisspieler (und einsamen Singles) antreten? Was könnte es sonst noch sein? Neue Freundin? Intervallfasten? Bisher unbekannte psychedelische Drogen? Da hüllt sich der Mann in sehr beredtes Schweigen, denn, klar, ein Zauberer verrät nie seine besten Tricks.

Die „normalen“ Tischtennisspieler jedoch kämpfen derweil mit den üblichen Problemchen: Unbekannte Änderungen in der Rangliste („Warum bin ich plötzlich nur noch auf Position drei?“), die sich bei einer Bilanz von 4:12 („Naja, fast ausgeglichen…“) kaum angekündigt hatten; der neue asiatische Neuzugang beim größten Konkurrenten um den Aufstieg („Der hat 300 Punkte mehr als alle anderen Spieler in unserer Liga, die spinnen doch!“); das unauffindbare Trikot („Meine Frau wollte es unbedingt noch mal waschen über die Feiertage…“); der ebenfalls unauffindbare Trainingsanzug („Den hat noch nie jemand gewaschen…“); den bereits wieder überfüllten Familien-Kalender („Am kommenden Freitag ist Elternabend bei der rhythmischen Sportgymnastik, sorry, da kann ich wirklich nicht.“). Und, last but not least: bei ansonsten ungewohnter sportlicher Betätigung zugezogene Verletzungen, die mal mehr (dreifacher Bänderriss im Knie vom Skifahren) und mal weniger (Muskelkater des Jahrzehnts vom Schlittschuhlaufen) gravierend ausfallen können. Da freut sich jeder Mannschaftsführer, wenn er für die ersten beiden Punktspiele der Rückrunde schon wieder insgesamt fünf Mann Ersatz benötigt.

Den Artikel im Original könnt ihr hier finden